Die Tages- und Wochenstruktur ist durch die Gruppenaktivitäten und individuellen Förderangebote organisiert. Dabeit vermitteln Kontiniutät, Akzeptanz und gleichbleibende Erkennungsmerkmale Sicherheit und Vertrauen, so dass eine größere Ich-, Sach- und Sozialkompetenz erlernt werden kann. Für das Erlernen eines entsprechenden Sozialverhaltens ist ein individuelles Selbstwertgefühl und Selbstbewustsein erforderlich. Weitere Voraussetzungen sind Eigeninitiative, gegenseitige Rücksichtnahme sowie individuell entwickelte Kommunikationsformen innerhalb der Gruppe.
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Snoezelen
Snoezelen ist eine besondere Form der Sinneswahrnehmung und gilt neben der basalen Stimulation als besonders geeignete Methode in der Arbeit mit Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen. Die Angebote werden nach den Wünschen der Beschäftigten mit möglichst wenig Lenkung durch die Betreuer in speziell eingerichteten Räumlichkeiten wahrgenommen.
Morgenkreis
Ein viermal die Woche morgendliches Zusammentreffen, von maximal 15 Personen (gruppenübergreifend), im großen Hockerkreis für 30 Minuten. Zwei moderierende Therapeuten vermitteln Inhalte kognitiver, sozialer und motorischer Art u. a. mit Hilfe der unterstützten Kommunikation.
Regeln (z.B. das Verhalten und den Umgang miteinander betreffend) und Rituale (z.B. den Beginn und das Ende des Morgenkreises betreffend) geben dem Morgenkreis einen festen Rahmen. Die Themen richten sich nach aktuellen Ereignissen (z.B. Geburtstag) und den Jahreszeiten. Um den Beschäftigten mit ihren individuellen Einschränkungen entgegen zu kommen und sie möglichst alle zu erreichen, steht das allsinnliche Lernprinzip immer im Vordergrund. In jedem Morgenkreis gibt es die Gelegenheit (kleine Ballrunde) sich den anderen Beschäftigten, jeder nach seinen Möglichkeiten, mitzuteilen.